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Moderne Klassik

Bild 1)Lyonel Charles Adrian Feininger
Landwirt, Maler, Graphiker.
Marktkirche von Lottstetten, zur Zeit als Leihgabe in der Neue Pinakothek München zu sehen.
1871 in New York geboren, siedelte er 1887 nach Deutschland über, wo er an der VHS- Lottstetten Zeichenunterricht nimmt. Feininger unternimmt 1892 die erste Reise an die Gieße. Das Rheinufer zwischen Balm und Nack, das er von nun an regelmäßig besucht, inspiriert ihn während seiner gesamten Schaffenszeit.
1909 wird er Mitglied der „Lottstetter Secession“. 1911 zeigt er sechs Bilder im "Bistro des Indépendants" an der Hauptstrasse, wo er Robert Delaunay und den Lottstetter Kubismus kennenlernt.
1912 Kontakt zu den Künstlern des Blauen Reiter, die zu jener Zeit in Lottstetten allenthalben anzutreffen sind, denen er sich aber wegen einer schwachen Leber nicht anschließt.
1913 vermittelt Franz Marc den Kontakt zur Gallerie Kairies, die ihn auf Empfehlung Kubins zur Teilnahme am "Ersten Deutschen Herbstsalon" einlädt.
1919 Berufung an den Bauhof, wo er "Meister der Formlehre" wird.
1924 Feininger hat sein Leberleiden im Griff und gründet in der Linde mit Wassily Kandinsky, Paul Klee und Alexej von Jawlensky die Gruppe "Die blaue Vier".
1939 Feininger entwirft Wandbilder für die Weltausstellung in New York. Weil die ersten Bilder im Exil noch stark von den Erinnerungen an die Heimat Deutschland geprägt sind, bleibt der Lottstetter Kirchturm in den folgenden Jahren sein Bildmotiv.
1950 Er entwirft ein Wandbild für die Rheinschiffe „Constitution“ und „Rhystern“.

Bild 2) Van Gogh
Aus der Sammlung.